Was geschieht, wenn der Olymp die Antike für einen Abend mit Neonlicht, Synthesizern und dem unverwechselbaren Lebensgefühl der Achtziger verbindet? Am 26. September öffnet sich in Mkalvania ein Portal zu Neon Olympos – einer Nacht zwischen göttlichem Glanz, antiken Säulen und einer gehörigen Portion 80er.

Der Olymp wird elektrisch

Für gewöhnlich verbindet man den Olymp mit Marmor, Tempeln, Orakeln und einer nicht immer ganz überschaubaren Schar von Göttern. Am 26. September 2026 kommt etwas hinzu, auf das selbst die alten Dichter vermutlich nicht vorbereitet gewesen wären: Neon.

Für Neon Olympos ist auf dem Festplatz eine eigene Welt entstanden. Ein weiter, von weißen antiken Säulen eingefasster Platz öffnet sich unter einem leuchtenden Himmel aus Violett, Magenta, Blau und Sternenlicht. Zwischen den Säulen bewegen sich lange helle Stoffbahnen im Wind. Olivenbäume, dunkle Zypressen, Statuen und eine Felsgrotte mit Wasserfällen verbinden die Tempelarchitektur mit einer beinahe unwirklichen Landschaft.

Der Festplatz von Neon Olympos mit weißer Säulenarchitektur, Wasserfällen und leuchtendem Sternenhimmel

Gerade der Gegensatz prägt die Szenerie: klassischer weißer Marmor vor einem kosmisch wirkenden Nachthimmel, antike Statuen neben farbigem Licht und eine Umgebung, die gleichzeitig Tempel, Göttergarten und Bühne sein könnte.

Die wichtigsten Daten

Datum: Samstag, 26. September 2026
Beginn: 20:00 Uhr CEST / 11 AM SLT
Treffpunkt: Hafen von Mkalvania
Zugang: über das dortige Portal zum Neon Olympos
Dresscode: Götter der 80er
Musik: eine Reise durch die Achtziger

Götter der 80er

Der Dresscode für diesen Abend lautet: „Götter der 80er“.

Gemeint ist dabei ausdrücklich nicht die historisch korrekte Rekonstruktion einer griechischen Toga. Neon Olympos stellt vielmehr eine andere Frage: Wie hätten sich die Bewohner des Olymps wohl gekleidet, wenn ihre große Zeit nicht in der Antike, sondern mitten in den Achtzigern gelegen hätte?

Athene darf deshalb antike Eleganz mit Power-Dressing verbinden, Aphrodite den Glamour der Epoche für sich entdecken, Hermes könnte aussehen, als wäre er gerade einem Musikvideo entlaufen, und bei Zeus wäre selbst eine Mischung aus göttlicher Würde und Rockstar vermutlich nicht vollkommen ausgeschlossen.

Die Götter des Neon Olympos in einer Verbindung aus antiker und von den Achtzigerjahren inspirierter Kleidung

Ob klassisch, glamourös, extravagant, rockig oder vollkommen übertrieben – entscheidend ist die Verbindung zwischen Olymp und Achtzigerjahren. Ein wenig göttliche Selbstüberschätzung dürfte dabei sogar ausdrücklich zum Konzept gehören.

Eine Nacht zwischen Marmor und Neon

Das tatsächliche Szenenbild von Neon Olympos folgt konsequent dieser Verbindung. Der zentrale Platz wird von einem großen halbrunden Säulengang eingefasst. Dahinter verschwindet die gewöhnliche Welt fast vollständig unter einem farbigen Sternen- und Nebelhimmel.

Zwischen den Säulen befinden sich kleinere Terrassen und Nischen. Bäume und Zypressen brechen die strenge Architektur auf, während Wasserfälle und dunkle Felsen einen natürlichen Gegenpol zum hellen Marmor bilden. Lange weiße Stoffbahnen ziehen sich durch die Säulenreihen und geben dem Platz trotz seiner Monumentalität etwas Leichtes und Bewegtes.

Neon Olympos soll dabei weder ein gewöhnlicher moderner Nachtclub mit ein paar griechischen Säulen noch ein klassischer Tempel mit zufällig aufgestellten Neonröhren sein. Antike, Mythologie und Achtzigerästhetik gehören an diesem Abend gleichermaßen zur Inszenierung.

Die Achtziger übernehmen den Olymp

Musikalisch gehört der Abend jener Zeit, in der Synthesizer groß, Schulterpolster größer und manche Frisuren vermutlich nur mit direkter göttlicher Unterstützung möglich waren.

Über mehrere Stunden führt die Musik durch die Achtziger. Dazu gehören die großen, eingängigen Titel ebenso wie jene Songs, bei denen bereits die ersten Takte genügen, um eine ganze Epoche wieder lebendig werden zu lassen.

Und sollte sich zwischen Zeus, Athene, Hera und den übrigen Gästen irgendwann herausstellen, dass auch unsterbliche Wesen bei bestimmten Liedern sämtliche Würde vergessen können, betrachten wir das als erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung.

Ein Platz für göttliche Erinnerungen

Rechts des zentralen Festplatzes wartet ein eigener Photospot. Zwischen den weißen Säulen steht dort bereits eine Gruppe olympischer Gottheiten und bildet die Kulisse für die Besucher des Abends.

Photospot von Neon Olympos mit einer Gruppe olympischer Gottheiten zwischen weißen Säulen

Der freie Bereich vor der Göttergruppe ist bewusst Teil der Gestaltung: Dort können sich Besucher allein, als Paar oder als ganze Gruppe in die olympische Szenerie stellen. Die Säulen, Stoffbahnen, das warme Licht und der leuchtende Himmel bilden dabei den Rahmen, während die Götter im Hintergrund gewissermaßen bereits auf ihre Gäste warten.

So können an diesem Abend Gruppenbilder, göttliche Einzelporträts und vermutlich auch jene Aufnahmen entstehen, bei denen man später nicht mehr ganz erklären kann, warum Pose, Kleidung und Frisur zum damaligen Zeitpunkt vollkommen vernünftig erschienen.

Wie es dazu kam

Natürlich kommt so eine Party nicht einfach so zustande. Die Götter sind ja schließlich sehr beschäftigt. Aber ab und an wollen sie eben auch mal feiern. Und da hatte Zeus die großartige Idee:

Comic zur Vorgeschichte von Neon Olympos

Der Weg zum Neon Olympos

Die Reise beginnt in Mkalvania. Am Hafen erwartet die Besucher das Portal, das für die Veranstaltung den Weg zum Neon Olympos öffnet.

Wer dem Leuchten folgt, lässt für einige Stunden die gewöhnliche Welt hinter sich und landet dort, wo antike Götter, Achtziger-Musik und ein kosmischer Olymp eine Verbindung eingehen, die vermutlich in keinem überlieferten Mythos vorgesehen war.

Samstag, 26. September 2026 · ab 20:00 Uhr CEST / 11 AM SLT.

Der Olymp wartet. Die Achtziger ebenfalls.