In der Nachbarschaft Mkalvanias liegen zwei Orte, deren Geschichte eng miteinander verbunden ist: das kinderreiche Dorf Varesfelde und das höher gelegene Tannenfels.
Beide Siedlungen besitzen ihren eigenen Charakter – und doch teilen sie einen gemeinsamen Anfang, der von Aufbauwillen, Gemeinschaft und neuen Bewohnern erzählt.
Varesfelde – ein kleines Dorf für Kinder
Wann Varesfelde ursprünglich entstand, lässt sich heute nicht mehr genau sagen. Sicher ist jedoch, dass das Dorf über viele Jahre hinweg neu aufgebaut und zu einem lebendigen Ort entwickelt wurde.
Varesfelde ist vor allem für seine vielen jungen Bewohner bekannt. Im Mittelpunkt des Dorflebens stehen die kleine Kirche und die Dorfschule. Daneben gibt es einen Schneider und einen Töpfer, deren Handwerk zum Alltag der Siedlung gehört.
Auch Reisende begegnen Varesfelde regelmäßig. Viele Pilger durchqueren das Dorf auf ihrem Weg und legen hier eine Pause ein. So ist Varesfelde trotz seiner beschaulichen Größe ein stets belebter Ort, an dem Kinder, Handwerker, Pilger und Dorfbewohner aufeinandertreffen.
Tannenfels – gewachsen aus einem Neuanfang
Eines Tages kam ein kleiner, wohlhabender Junge nach Varesfelde. Er fand Gefallen an dem Dorf und seiner Umgebung und fasste kurzerhand den Entschluss, sich dort niederzulassen.
Für seine neue Heimat wurden Materialien zusammengetragen, und man begann gemeinsam mit dem Bau. Was daraus entstand, entwickelte sich zu einem eigenen Dorf in der Nachbarschaft Varesfeldes: Tannenfels.
Die Ansichten des Ortes zeigen eine abwechslungsreiche Umgebung aus dunklem Stein, dichtem Grün und farbenprächtigen Gärten. Zwischen Fachwerkhäusern, hohen Bäumen und blühenden Wegen wirkt Tannenfels trotz seiner wehrhaften Architektur lebendig und bewohnt.
Hafen, Handwerk und Markt
Tannenfels ist nicht nur ein Ort der Mauern und Türme. Im Hafen liegen große Schiffe, deren Masten das Ortsbild überragen. Zwischen den hohen Bauwerken finden sich Verkaufsstände, farbige Markisen und offene Feuerstellen. Hier begegnen sich Händler, Reisende und Bewohner, und es herrscht eine geschäftige, weltoffene Atmosphäre.
Auch innerhalb des Ortes spielt das Handwerk eine wichtige Rolle. Zu Tannenfels gehören eine wunderschöne Taverne, eine kleine Schreinerei und eine Schmiede. Zwischen Werkstätten, Gärten und Wohnhäusern finden sich außerdem Brunnen, kleine Plätze und Marktstände.
Dorfleben zwischen Gärten und Werkstätten
Die liebevoll gestalteten Häuser zeigen, dass Tannenfels nicht allein als Festung gedacht ist, sondern auch ein Ort des täglichen Lebens sein möchte. Gepflasterte Wege führen durch grüne Viertel, vorbei an blühenden Beeten, kleinen Brunnen und den Häusern der Handwerker.
Die Verbindung aus Natur, Arbeit und Handel gibt Tannenfels seinen besonderen Charakter: Der Ort wirkt geschützt und wehrhaft, zugleich aber freundlich, gepflegt und offen für Besucher.
Das Schloss von Tannenfels
Über dem Ort erhebt sich eine eindrucksvolle Schloss- und Kirchenanlage. Ihre hohen Türme, spitzen Dächer und dunklen Mauern prägen die Silhouette von Tannenfels weithin sichtbar.
Von der Anlage aus öffnet sich der Blick über die Dächer des Ortes bis hin zum Wasser. Die Verbindung aus mächtigen Türmen, steinernen Mauern, Hafen und weiter Landschaft macht diesen Bereich zu einem der eindrucksvollsten Anblicke der Nachbarschaft.
Zwei Orte mit gemeinsamer Geschichte
Varesfelde und Tannenfels sind unterschiedlich geprägt: Varesfelde ist ein kleines, lebhaftes Dorf, in dem Kinder und Pilger das Ortsbild bestimmen. Tannenfels wirkt größer, geschützter und handwerklich vielfältiger. Zugleich sorgen Gärten, Bäume, Märkte und der Hafen für eine einladende Lebendigkeit.
Aus dem Wiederaufbau Varesfeldes entstand der Anstoß für eine neue Ansiedlung. Aus dieser Ansiedlung wuchs Tannenfels – mit seinen Werkstätten, seinem Markt, dem Hafen und dem Schloss im Mittelpunkt.