Til ist der weltgrößte Gaukler. Das behauptet er selbst – mit einer Überzeugung, die kaum Raum für Widerspruch lässt.

Til in seinem schwarz-roten Narrenkostüm
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Wo andere scheitern, macht Til weiter. Wo andere innehalten, prüft er zunächst, ob man die Angelegenheit nicht noch etwas gefährlicher, spektakulärer oder völlig unvernünftig gestalten könnte. Hochseil, Feuerspucken, Fackeln, Messer, Tücher und sieben Bälle gehören ebenso zu seinem Repertoire wie das Jonglieren auf Stelzen und der berüchtigte Todessprung.

Til ist todesmutig, unerschrocken und jederzeit zu jeder Schandtat bereit. Gefahr betrachtet er nicht als Warnung, sondern als ausdrückliche Einladung zum Auftreten. Ein misslungenes Kunststück ist für ihn kein Grund zum Aufgeben, sondern höchstens ein Hinweis darauf, dass beim nächsten Versuch noch etwas mehr Einsatz erforderlich sein könnte.

Nur im Doppelpack

Til gibt es grundsätzlich nur gemeinsam mit seiner Hilfsgauklerin Blue. Sie ist Teil seines Auftritts, seines Erfolgs und vermutlich auch jenes stillen Sicherheitsnetzes, das verhindert, dass aus einem Kunststück endgültig ein Unglück wird. Wer Til bucht, bucht deshalb immer auch Blue – alles andere wäre aus seiner Sicht ohnehin keine vollständige Vorstellung.

Die größten Herrscher sollen Til und seine Kunststücke bereits gebucht haben. Manche, so erzählt er, würden sogar darum betteln, ihn auftreten zu lassen. Ob das tatsächlich stimmt, lässt sich nur schwer überprüfen. Til selbst hält Nachfragen dieser Art für überflüssig und verweist lieber auf seinen nächsten Auftritt.

Wer ihn und Blue engagieren möchte, sollte neben starken Nerven auch ein angemessenes Budget mitbringen. Der Preis ist schließlich Verhandlungssache.

„Und wenn Ihr glaubt, Ihr hättet schon alles gesehen, dann wartet erst einmal, bis ich anfange!“

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