Herbstlaub, eine festlich gedeckte Tafel und ein wärmendes Feuer: Am 3. Oktober 2026 lud Platawka zum Erntedankfest. Mkal und Kamilla aus Mkalvania erlebten einen Abend voller guter Speisen, herzlicher Begegnungen und Musik. Im Mittelpunkt standen der Dank für die Ernte und die Menschen, deren Arbeit das gemeinsame Fest möglich machte.
Dank für die Ernte und die Arbeit der Bauern
Schon bei der Ankunft wurden Mkal und Kamilla freundlich in die Tischgesellschaft aufgenommen. Nach dem Eintreffen von Herzogin Clawigônde, die den Bauern für die Ausrichtung des Festes dankte, hielt Rüdiger seine Dankesansprache. Mit Gebeten und einem gemeinsamen „Amen“ würdigte die Runde Gottes Gaben und die Arbeit ihrer Mitmenschen.
Wie viel Mühe hinter der Ernte steckte, erzählten Tali und Samuel Breitenbauer: Die Sommerhitze hatte das Wässern der Felder erschwert, und der Ertrag war geringer ausgefallen als im Vorjahr. Umso bewusster wurde gefeiert, was dennoch eingebracht worden war. Tali erinnerte zudem daran, wie kostbar der Frieden ist, in dem die Felder wieder in Ruhe bestellt werden können.
Eine Tafel voller Köstlichkeiten
Mit der Freigabe des Festmahls hatten Linda und Tali alle Hände voll zu tun. Die Kürbissuppe aus der diesjährigen Ernte wurde begeistert gelobt. Dazu kamen Hühnerspeisen, Sauerbraten mit Kirschsoße und der empfohlene Shrimpssalat der Fischerin. Selbst Bruder Lorenz, der Fleisch sonst eher mied, ließ sich vom Braten verführen. Die Getränke spendierte die Herzogin.
Königin Carole de Montgommery fand angesichts der vielen Köstlichkeiten, der Herr hätte den Menschen besser zwei Mägen schenken sollen. Besonders warmherzig wurde es, als sie die fleißige Linda ermunterte, selbst einmal auszuruhen und das Fest zu genießen: „Ein Reich ist nur so gut, wie es mit seinen alten fleißigen Menschen umgeht“. Linda überließ Tali schließlich das weitere Servieren und setzte sich dazu.
Gastfreundschaft über die Festtafel hinaus
Herzogin Clawigônde und Königin Carole von Camlann und Albion saßen mit Dorfbewohnern, Geistlichen und Gästen zusammen. Zwischen den Gängen wurde über die Geschichte Platawkas gesprochen. Auch das Fest des Olymp in Mkalvania kam kurz zur Sprache, dessen Erfolg die Herzogin gegenüber Mkal lobte.
Einen ernsteren Moment brachte Insa aus Himmeldingen mit. Sie berichtete von der ungewissen Zukunft ihres Landes und ihrer eigenen Ratlosigkeit. Clawigônde bot Unterstützung an und bat darum, Nachricht zu senden, wenn Platawka helfen könne. Carole empfahl den Ort und seine freundlichen Menschen als mögliche neue Heimat. Insa hatte ihren weiteren Weg noch nicht entschieden, doch die guten Worte und das Hilfsangebot nahm sie dankbar an.
Lange Titel und ein geretteter Kuchen
Für Heiterkeit sorgten die kleinen Szenen am Rande. Als Lorenz über komplizierte Namen und Adelstitel murmelte, bemerkte Mkal sinngemäß, manche Titel seien so lang, dass während ihrer Aufzählung das Essen kalt und das Bier warm werde. Später neckte Esmeralda den Geistlichen wegen seiner gewöhnlich einfachen Kost – und staunte darüber, dass er diesmal tatsächlich Braten gegessen hatte.
Die kleine Esme-Maria hatte unterdessen den Kuchen entdeckt und versuchte, am Tischbein hinaufzuklettern. Rüdiger sprang besorgt auf, hob sie hoch und brachte ihr ein Stück Möhrenkuchen zum Feuer. Lorenz kommentierte die Rettungsaktion mit der trockenen Frage: „Kuchen gerettet?“ So kamen Kind und Kuchen heil durch das kleine Abenteuer.
Fidelklänge und ein Gabeltanz
Esmeralda holte ihre Fidel hervor und brachte Bewegung in die Runde. Tali forderte Samuel zum Tanz auf, während Amadeus Kamilla um einen Tanz bat. Lorenz wippte mit dem Fuß im Takt, und als es dunkler wurde, entzündete Tali die Fackeln.
Amadeus hielt beim Tanzen noch immer seine Gabel fest. Kamilla hoffte, damit nicht gepikst zu werden, und Lorenz grinste über den „Gabeltanz“. Schließlich legte Amadeus das Besteck weg. Als Mkal und Kamilla später zur gemeinsamen Rückreise aufbrachen, bedankten sie sich für Speis, Trank und Tanz und wünschten den Gästen ein weiterhin fröhliches Erntefest.
Habt Dank, Platawka!
Wir danken den Gastgebern und allen Mitwirkenden für die herzliche Aufnahme. Die gemeinsame Tafel, die Wertschätzung für die Arbeit der Bauern und die Bereitschaft, anderen zu helfen, machten diesen Besuch zu einer schönen Erinnerung für Mkalvania.