Achtzehn Jahre Second Life, unzählige Rollenspielgeschichten und Freunde aus vielen Ländern: Am feierten wir Jungfer Blue McLeods 18. Rezday in Mkalvania. Vor der festlich geschmückten Taverne warteten Fahnen, Musik und eine Überraschung, die Blue erst einmal sprachlos machte.

Festgäste mit Glückwunschfahnen vor der mit Ballons geschmückten Mkalvania-Taverne
Fahnen, Ballons und viele Freunde: Mkalvania feiert Blue.

Eine streng geheime Überraschung

Dass so viele Freunde zusammenkommen würden, sollte Blue vorher keinesfalls erfahren. Graf Wolfram hatte die Überraschung vorbereitet, Michel half beim Verteilen der Fahnen, und Luba hatte Gäste aus Carima eingeladen. Wie knapp das Geheimnis beinahe verraten worden wäre, erzählte Prinz Lennard später lachend: Beim Feuerkreis am Vortag hatte er schon befürchtet, Luba würde die Einladung öffentlich machen – dabei war alles doch eine „streng geheime Kommandosache“!

Als Blue schließlich vor ihren Freunden stand, folgten Glückwünsche, Jubel und begeistertes Fahnenschwenken. Ihr erster Ausruf brachte die Freude über diese unerwartete Begrüßung auf den Punkt: ihr seid doch alle bescheuert!!!! :) Kurz darauf kam ein langgezogenes daaaaankeee! hinterher.

Die Überraschung saß tief. Noch eine Weile später stellte Blue fest: ich bin immer noch von den Socken. Gromek ließ sich die Gelegenheit zur Neckerei natürlich nicht entgehen: Blue trage doch nie Socken!

Jungfer Blue in weißer Bluse und braunem Mieder auf dem geschmückten Festplatz
Jungfer Blue im Mittelpunkt ihres 18. Rezdays.

Das große Bluewinkfest

Reiner fand schnell einen passenden Namen für das Treiben: „das große bluewinkfest“. Die bunten Glückwunschfahnen wurden ausdauernd geschwenkt. Elyion klagte bereits über einen lahmen Arm und empfahl scherzhaft Voltaren, während Lennard die verschiedenen Möglichkeiten des begeisterten Winkens lobte. Blue selbst bat Sinthoras lachend, doch nicht so viel Wind zu machen.

Für die Musik sorgte D-Toxx, der von den Gästen auch Tox oder Toxx genannt wurde. Es wurde getanzt, mitgesungen und immer wieder auf Blue angestoßen. An der Taverne gab es Getränke, und Mkal wies die Gäste auf den Tanzball für Paartänze hin. Die Fahnen blieben dabei ein treuer Begleiter – selbst wenn Jil dem Prinzen mit ihrem Fahnenstock versehentlich einen Treffer auf den Kopf verpasste.

Zwischen all den Scherzen zeigte sich, wie viele Menschen Blue über die Jahre verbunden geblieben waren. Auch Freunde aus Carima und Amazonien waren gekommen. Blue dankte ihnen ausdrücklich für den weiten Weg und freute sich sichtlich über jede neue Begrüßung.

Zwei Festgäste vor den roten Bannern und der bunten Rezday-Dekoration
Ein Fest mit herzlichen Worten und vertrauten Gesichtern.

Graf Wolframs Ansprache

Graf Wolfram bat um ein paar kurze Worte – und holte prompt eine „200-seitige Rede“ hervor. Der Scherz sorgte für die ersten Kommentare, bevor es herzlich wurde. Seine Ansprache galt einer Freundin, die über achtzehn Jahre hinweg ihrem Avatar, dem Rollenspiel und vor allem sich selbst treu geblieben war.

Er erinnerte an gemeinsame Geschichten, an Blues großes Herz und an jene Unschuldsmiene, die ihre Freunde nur allzu gut kennen. Auch die Kerkerbekanntschaften durften in dieser liebevollen Würdigung nicht fehlen.

Hier folgt die vollständige Ansprache mit Einleitung und Schlussaufruf.

Bitte erlaubt mir auch ein paar kurze Worte... [demonstratives husten]

[holt seine 200-seitige Rede hervor]

Liebe Freunde aus allen teilen der Welt

Als erste Dank das alle hier sind, an Tox für die Musik und unseren Freuden aus Mkjlavanien das iwr hier Feiern dürfen

[fängt an]

18 Jahre hier....

Endlich bist Du volljährig geworden und darfst heiraten Blue.
18 Jahre, das ist eine Leistung in Secondlife.

Wir sahen viele Länder die kamen und gingen, viele Freunde die uns verließen; Neue, die hinzukamen.

Die einzigste die immer gleich blieb, bist Du.

Gleicher Ava, immer noch im RP. Eine Konstante die nicht mehr selbstverständlich ist.

Aber gerade darum kennt Dich jeder. Da stimmt das mit dem bunten Hund wirklich. Egal wohin man geht, man hat von Dir gehöhrt oder kennt Dich persönlich.

Zumal Du mit Stolz behaupten kannst, einen jeden Kerker in SL Persönlich von Innen zu kennen. Vicky vielleicht dann als Zweite hier... hehe

Und so man ruft und deinen Namen nennt, kommt jeder um Dir zu huldigen..... siehe heute Abend. [dabei in die Runde zeigt]

noch nicht [lacht]

Du bist Dir immer treu geblieben und das schätzen wir alle so an Dir.

Ein Schlitzohr das die Unschuldsmiene zwar nicht erfunden hat, sondern perfektioniert. Und man kann Dir nie lange Böse sein.

Niemals ein schlechtes, oder böses Wort anderen Gegenüber hier.

Und wenn Du mal was sagst (gibt dann eine NC von Ihr) dann hat es Hand und Fuß und dein großes und gutes Herz zeigt sich.

Und wenn Du mal was sagst (gibt dann eine NC von Ihr) dann hat es Hand und Fuß und dein großes und gutes Herz zeigt sich.

Auch die Böcke die Du oft schießt, (im doppelten Sinne) machen Dich und dein Rp aus und einzigartig.

Ich glaube ein jeder könnte hier Geschichten erzählen und dann würden wir nächstes Jahr noch hier stehen.
Um es aber nicht zu lange werden zu laßen nun.....

Liebe Blue...

[lächelt nun]

Wir alle Danken Dir für viele tolle RP`S und schöne, lustige Abende hier.

Bleib wie Du bist und wir hoffen auf weitere 50 Jahre mit Dir gemeinsam verbringen zu dürfen.

Und danke das Du es vor allem mit mir so lange ausgehalten hast.....

Wir haben Dich Lieb!!!

bitte einen großen applause für unsere Blue

Graf Wolfram, am 2. Oktober 2026

Auf seine Worte folgten Applaus, Jubel und noch heftigeres Fahnenschwenken. Sascha fand: „tolle rede und so wahr !“ Blue antwortete mit einem Satz, der ebenso viel über diese Gemeinschaft sagte: ohne euch alle gäbe es ja keine Blue mehr :)

Ein großer schwarzer Rabe mit Bierkrügen neben einem jungen Festgast mit Glückwunschfahne
Auch ein Rabe mit Bierkrügen gehörte zu den Gästen.

Raben, Ritter und andere Festgeschichten

Wer mit dieser Runde feiert, bekommt die kleinen Rollenspielgeschichten gleich dazu. Frekya, im Chat als Lottelinchen unterwegs, wollte zunächst den Raben mitnehmen – später dann lieber einen Ritter. Susi verlangte eine Entscheidung, Blue gab zu bedenken, dass der Graf zwar stubenrein sei, aber schnarche. Jil ergänzte, man müsse ihn regelmäßig ölen, sonst quietsche er. Wolframs entrüstete Reaktion machte den Spaß erst vollkommen.

Auch Smaragd, kurz Sma, sorgte mit Wurst, Jagdplänen und großem Appetit für Gesprächsstoff. Eine gemeinsame Jagd wurde für einen anderen Tag aufgehoben. Frekya erklärte unterdessen Frikadellen zu kleinen braunen runden Tieren, die zu faul seien, wegzulaufen.

Der später eintreffende Georg fiel „Tantä Blue“ um den Hals und gratulierte zunächst zum Achtzigsten. Als Blue widersprach, versuchte er es mit neunzig. Mit Rittergeschichten, einer Zwille und reichlich Unsinn blieb er seiner Rolle treu. Mkal musste schließlich eine grundlegende Hausregel in Erinnerung rufen: Auf Mkalvania gilt die Regel, dass man Leute nicht annagt.

Gelbe, grüne und blaue Feuerwerkssterne am dunklen Himmel über Mkalvania
Ein farbenfrohes Feuerwerk zu Ehren von Blue.

Ein Himmel voller Glückwünsche

Zu den besonderen Höhepunkten gehörte das Feuerwerk. Wolfram bat alle, die Welt auf Mitternacht zu stellen, griff im Rollenspiel nach einer Fackel und warf sie zum anderen Ufer. Dann hieß es: den Blick zum Himmel richten!

Bunte Sterne und leuchtende Fontänen zeichneten sich vor dem dunklen Himmel ab. Lennard lobte das tolle Feuerwerk, Jil fand es sehr schön, und Blue staunte erst mit einem langen „ohhhhhh!“, dann mit dem schlichten Ausruf: ist das schön!

Wolfram konnte selbst diesen Moment nicht ohne einen kleinen Scherz verstreichen lassen: „blue zahlt“, grinste er. Gefeiert wurde weiter, begleitet von Musik und Gesprächen. Später kamen noch Luftgitarre und Headbangen zu AC/DC hinzu.

Achtzehn Jahre – und viele Geschichten mehr

Als Blue sich verabschiedete, dankte sie allen für die tolle Überraschung und ausdrücklich auch für die schöne Musik. Hinter uns lag ein Fest voller Wiedersehen, Neckereien und herzlicher Worte.

Danke an Graf Wolfram für die Überraschung und seine Ansprache, an D-Toxx für die Musik, an die helfenden Hände und an alle Gäste, die diesen Rezday mit uns gefeiert haben.

Alles Gute zum 18. Rezday, liebe Blue! Auf viele weitere gemeinsame Geschichten.

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