Ein Fest aus Nebel, Licht und Freundschaft
Am 27. Juni 2026 feierte Mkalvania sein 18. Bestehen – und der Schlossplatz verwandelte sich für diesen besonderen Abend in einen festlichen Ort voller Licht, Farben, Musik und Erinnerungen. Schon von weitem war zu erkennen, dass Mkalvania nicht einfach nur ein Jubiläum beging, sondern seine Freunde, Gäste und Weggefährten zu einem großen Fest willkommen hieß.
Unter dem Motto „18 Jahre Mkalvania – Ein Fest aus Nebel, Licht und Freundschaft“ war die Burg festlich geschmückt. Rote Banner mit dem Zeichen Mkalvanias hingen an Mauern und Türmen, Laternenketten spannten sich über den Platz, und das warme Licht von Feuerkörben und Lampions tauchte die Szenerie in eine beinahe märchenhafte Atmosphäre. Besonders eindrucksvoll wirkte der Blick auf das geschmückte Tor: Zwischen den mächtigen Mauern, den Jubiläumsbannern und den bunten Lichtern entstand ein Bild, das Vergangenheit, Festlichkeit und Gemeinschaft miteinander verband.
Trotz der großen Hitze wurde die Feier ein voller Erfolg. Gäste von nah und fern fanden den Weg nach Mkalvania – aus Lichtenstein, aus Himmeldingen und von vielen anderen Orten. So wurde der Schlossplatz an diesem Abend nicht nur zur Bühne eines Jubiläums, sondern auch zu einem Treffpunkt alter und neuer Freunde.
Der Schlossplatz selbst war kaum wiederzuerkennen. Wo sonst das Leben der Burg seinen gewohnten Gang nimmt, standen an diesem Abend Marktstände, Dekorationen, ein Karussell und festlich eingerichtete Bereiche für Tanz, Spiel und Begegnung. In der Mitte des Platzes lag die große Tanzfläche, geschmückt mit dem Zeichen Mkalvanias, umgeben von Blumen, Lichtern und zahlreichen Gästen. Hier wurde getanzt, gelacht und gefeiert – ganz so, wie es sich für einen Geburtstag gehört, der nicht nur ein Rückblick, sondern auch ein Bekenntnis zur Freundschaft ist.
Für Speisen und Getränke hatten sich der Handelsvertreter Gromek und die Bäckerin Kamilla mächtig ins Zeug gelegt. Die liebevoll vorbereiteten Stände trugen viel zur heiteren Jahrmarktsstimmung bei und sorgten dafür, dass niemand hungrig oder durstig bleiben musste. Für die musikalische Begleitung des Abends sorgte DJ Sasha, der mit einer tollen Musikauswahl die Gäste auf die Tanzfläche lockte und dem Fest den passenden Schwung verlieh.
Ein besonderer Blickfang war die Bildergalerie zum Jubiläum. Auf großen Tafeln wurden Eindrücke aus 18 Jahren Mkalvania gezeigt. Für viele Gäste war dies ein Moment des Erinnerns: an alte Begegnungen, gemeinsame Abenteuer, besondere Orte und all die Geschichten, die Mkalvania über die Jahre geprägt haben. Die Galerie machte deutlich, dass dieses Land nicht nur aus Mauern, Türmen und Wegen besteht, sondern vor allem aus den Menschen und Wesen, die es mit Leben füllen.
Auch für Unterhaltung war reichlich gesorgt. Das Karussell drehte sich festlich beleuchtet vor der Kulisse der Burg, Marktbuden luden zum Verweilen ein, und überall auf dem Platz fanden sich kleine liebevolle Details. Zu den Höhepunkten des Abends gehörte der Auftritt des Gauklers Til, der nach eigener Aussage der weltbeste Gaukler aller Zeiten ist. Hoch über den Köpfen der Gäste balancierte er auf dem Seil, während unten auf dem Festplatz die Zuschauer den Atem anhielten. Später wurde es heiß: Feuerkunst, wirbelnde Flammen und artistische Bewegungen brachten zusätzliche Spannung in den Abend. Tils Darbietung gab dem Fest genau jene Mischung aus Jahrmarkt, Abenteuer und Magie, die Mkalvania seit jeher auszeichnet.
Zu den besonderen Attraktionen gehörte außerdem Pappy Fortunas Mitternachts-Menagerie. Unter dem Motto „Geschöpfe der Nacht – ans Licht gebracht“ präsentierte sie sich mit dunklen Stoffen, grünen Lichtern und geheimnisvoller Zirkusatmosphäre. Die Bilder zeigen einen Ort, der düster und mystisch wirkte, ohne bedrohlich zu sein – eher wie ein neugieriger Blick hinter den Vorhang des Unbekannten. Zwischen Käfigwagen, bemalten Stoffwänden und schimmerndem Licht entstand eine Szenerie, die perfekt zum märchenhaften Charakter Mkalvanias passte.
Als die Nacht schließlich über Burg und Hafen lag, fand die Feier ihren leuchtenden Höhepunkt. Das große Feuerwerk wurde, wie immer, von Iasfy Zepp gezündet. Doch diesmal übertraf er sich selbst: Über den Mauern und Türmen stiegen goldene Fontänen empor, farbige Lichter durchzogen den Himmel, und über dem Tor von Mkalvania erstrahlten Funken, Sterne und leuchtende Farben. Die Jubiläumsbanner an den Mauern wurden vom Licht des Feuerwerks angestrahlt und gaben dem Abschluss eine fast feierliche Würde.
Für diese großartige Leistung wurde Iasfy Zepp mit einer besonderen Auszeichnung geehrt: Mkalvania verlieh ihm urkundlich den Titel „Herr der Feuerwerkstechnik“. Eine Ehrung, die an diesem Abend mehr als verdient war, denn das Feuerwerk setzte dem Jubiläum einen glanzvollen Schlusspunkt.
Das 18. Jubiläum von Mkalvania war damit weit mehr als ein Fest. Es war ein Dank an alle, die dieses Land über die Jahre begleitet, besucht, mitgestaltet und mit Geschichten gefüllt haben. Zwischen Burgmauern, Laternen, Tanzfläche, Galerie, Zirkus, Musik und Feuerwerk zeigte sich Mkalvania von seiner schönsten Seite: gastfreundlich, fantasievoll, offen und voller Leben.
So bleibt dieser Abend als leuchtender Meilenstein in Erinnerung – als Feier eines Landes, das seit 18 Jahren Geschichten erzählt und seine Freunde immer wieder willkommen heißt.