Meine Freunde,
Bürger Mkalvanias, Verbündete, Weggefährten,
und all jene, die unser Reich im Herzen tragen.

Wir stehen an der Schwelle eines neuen Jahres.
Nicht unter Fanfaren, nicht unter blendendem Licht –
sondern in jenem stillen Augenblick,
in dem die Zeit kurz innehält
und wir uns fragen dürfen,
woher wir kommen
und wohin wir gehen wollen.

Das vergangene Jahr hat Spuren hinterlassen.
Nicht alle waren leicht zu tragen.
Manches, was uns begegnete, war altbekannt
und doch schwerer als zuvor.
Andere Prüfungen traten in neuem Gewand auf
und forderten unsere Aufmerksamkeit, unsere Geduld,
manchmal auch unseren Mut.

Die Welt um uns ist unruhig.
Sie ruft laut, drängt, fordert schnelle Antworten.
Doch Mkalvania war nie ein Ort der Hast.
Unser Weg war stets der der Besonnenen,
derer, die wissen:
Was Bestand haben soll, muss mit Maß gebaut werden.

Auch im neuen Jahr werden die Schatten sprechen.
Sie werden flüstern von Angst, von Rückzug,
von einfachen Lösungen für komplexe Wirklichkeiten.
Ihr Gift bleibt süß, ihr Versprechen verführerisch.
Doch wir haben gelernt, genauer hinzuhören –
und im Zweifel still zu bleiben,
bis Klarheit wächst.

Zuversicht, meine Freunde,
ist kein lauter Ruf.
Sie ist eine Haltung.
Sie zeigt sich im täglichen Handeln,
im respektvollen Wort,
im Schutz des Schwächeren
und im festen Stand gegenüber dem Unrecht.

Gerade deshalb blicken wir nicht passiv auf das,
was das Jahr uns bringen mag.
Wir gehen ihm entgegen.

Schon im Januar werden wir zusammenkommen
zu einem Jahresempfang,
der anders sein wird als die, die wir kennen.
Nicht größer, nicht prunkvoller –
sondern bewusster.
Ein Empfang, der Raum lässt für Begegnung,
für Rückblick und Ausblick,
für das, was oft zwischen den Worten geschieht.
Ein Anfang, der nicht nur eröffnet,
sondern verbindet.

Und im Mai wird Mkalvania innehalten.
Achtzehn Jahre –
eine Zahl, die mehr ist als ein Jubiläum.
Was wir dann feiern, ist nicht nur das Bestehen unseres Reiches,
sondern das, was Menschen daraus gemacht haben:
Gemeinschaft, Vertrauen, Zusammenhalt.

Ich verspreche euch nicht,
dass das Jahr 2026 leicht sein wird.
Solche Versprechen geben jene,
die ihre Folgen nicht tragen müssen.
Aber ich verspreche euch dies:
Wir werden unseren Weg nicht verlassen.

Mkalvania wird ein Ort bleiben,
an dem Würde nicht verhandelt wird.
An dem Macht schützt und nicht verletzt.
An dem Vielfalt nicht als Gefahr gilt,
sondern als Reichtum.
Und an dem Loyalität mehr zählt als Lautstärke.

Lasst uns das neue Jahr mit ruhigem Herzen beginnen,
mit klarem Blick
und mit der Entschlossenheit,
das Gute nicht dem Zufall zu überlassen.

Gehen wir weiter –
nicht getrieben von Angst,
nicht geblendet von falschem Glanz,
sondern getragen von dem Wissen,
dass wir diesen Weg gemeinsam gehen.

Ich danke euch.
Für euer Vertrauen.
Für eure Geduld.
Und für eure Bereitschaft,
auch im kommenden Jahr Verantwortung zu tragen.

Ein gesegnetes, ein starkes,
ein zuversichtliches Jahr 2026.